03. November 2007, VIP-Bereich im Zentralstadion Leipzig
Mit freundlicher Unterstützung von
Sehr geehrte Damen und Herren,
in jedem Jahr erkranken in Sachsen rund 25.000 Menschen neu an Krebs, fast 12.000 verlieren diesen Kampf. Diese erschreckenden Zahlen sind Anlass und Grund genug für die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. sich seit vielen Jahren gemeinsam mit verschiedenen Partnern im Kampf gegen diese Krankheit zu engagieren.
Die Information von Betroffenen, Ihren Familienangehörigen sowie auch interessierten gesunden Menschen über Vorsorge, Früherkennung, die Behandlung und das Leben mit Krebs sind dabei ein wichtiger Pfeiler unserer Arbeit.
Aus diesem Grund laden wir Sie alle herzlich zu unserem
2. Informationstag Krebs am 20. Juni 2009 in den Kulturpalast in Dresden ein.
Vor Ort werden wir Ihnen in Podiumsdiskussionen und Vorträgen vielfältige Informationen zu allen Fragen der Krebserkrankung bieten können. Neue und etablierte Therapiemethoden werden dabei genauso Berücksichtigung finden, wie die psychosoziale Tumorbehandlung, das familiäre Risiko und die Tumornachsorge.
In Kursen und Beratungsangeboten können Sie sich unter anderem individuell in Expertensprechstunden Rat holen oder selbst verschiedene Angebote ausprobieren. Daneben gibt es eine Vielzahl von Informationsständen von Partnern aus der Region und ein Schaukochen, bei dem Sie sich nicht nur inspirieren lassen sondern selbstverständlich auch kosten können.
Die Mitglieder der Sächsischen Krebsgesellschaft kämpfen tagtäglich gemeinsam und mit großem Engagement gegen die Volkskrankheit Krebs. Unser Wissen möchten wir an Sie weitergeben, damit auch Sie im Kampf gegen Krebs gewappnet sind.
Als Vorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft lade ich Sie alle auch ganz persönlich zu diesem, unseren zweiten gemeinsamen Informationstag ein und würde mich freuen, Sie im Juni in Dresden begrüßen zu dürfen.
Ihre Univ.-Prof. Dr. Ursula G. Froster
Vorstandsvorsitzende Sächsische Krebsgesellschaft e.V.
Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher des 2. Informationstages Krebs,
es freut mich sehr, dass die Deutsche Krebsgesellschaft im Rahmen ihrer Darmkrebs- und Brustkrebsaktion 2009 wiederum in Sachsen Station macht, diesmal in Dresden.
Erstmalig gibt es eine Prostatakrebsaktion. Möglich wurde dies durch das Engagement der Sächsischen Krebsgesellschaft, mit der mein Haus in konstruktiver Weise bei der Umsetzung des Gesundheitsziels „Brustkrebs - Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen“ kooperiert.
Zusammen mit vier weiteren ist dieses Gesundheitsziel im 2004 beschlossenen Koalitionsvertrag der Sächsischen Staatsregierung verankert. Für das Zielthema Brustkrebs wurden drei Handlungsfelder ausgewählt: Früherkennung, psychosoziale Tumornachsorge und Krebsregister. Begleitend zur flächendeckenden Einführung des für Frauen im Alter zwischen 50 und 70 Jahren kostenlosen Mammografie-Screenings agiert das Staatsministerium für Soziales als Impulsgeber und Koordinator weiterer Initiativen. Anknüpfend an die Förderung des Projektes EVA stehen die Vermittlung von Informationen zu Möglichkeiten der Früherkennung einer Brustkrebserkrankung im Fokus unserer Bemühungen.
Die Angebote zur psychosozialen Tumornachsorge sollen für die Frauen verbessert werden. Es ist unser Ziel, dass professionelle Angebote psychosozialer Beratung vorhanden und den Frauen bekannt sind. Nach Möglichkeit soll Zugang zu einer Selbsthilfegruppe bestehen. Im Juli 2008 hat bereits das zweite Plattformtreffen für Akteure mit dieser Zielstellung stattgefunden, veranstaltet von der Sächsischen Krebsgesellschaft gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales. Als sichtbares Ergebnis ist eine Internetplattform entstanden (www.brustkrebs-portal-sachsen.de), die sowohl Ärzten und Beratern wie auch Patientinnen und Angehörigen zur Information und zum Austausch dient.
Die Aktivitäten zum Thema Brustkrebs stehen exemplarisch auch für andere häufige Krebserkrankungen. Ich bin sehr froh, dass es in Sachsen aktuell 19 zertifizierte Brustzentren, 7 zertifizierte Darmzentren und 2 zertifizierte Prostatazentren gibt. Die Vorteile der Behandlung in Organzentren liegen für die Patientinnen und Patienten auf der Hand: hohe Qualität der interdisziplinären Betreuung von der Therapie bis zur Nachsorge und Einbeziehung psychosozialer Aspekte von Anfang an.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie bei den interessanten Angeboten des Zweiten Informationstages Krebs neue Informationen gewinnen. Nutzen Sie das persönliche Gespräch mit den anwesenden Expertinnen und Experten.
Christine Clauß
Sächsische Staatsministerin für Soziales
„Warum hat es gerade mich getroffen?“ fragen sich viele Patienten. Die Diagnose Krebs erzeugt Ängste und Hilflosigkeit und führt oft in eine emotionale Sackgasse.
Der 2. Informationstag Krebs ist ein Begegnungsort für Betroffene und Angehörige, er bietet nicht nur Informationen zu dieser gefürchteten Erkrankung, sondern auch Kontakt zu Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen.
Darüber hinaus bietet er ein Forum für die gesamte Bevölkerung und möchte alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen für das Thema Krebs sensibilisieren – nicht nur in Bezug auf Aktivitäten, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, sondern auch zur Minderung von Risikofaktoren bei gesunden Bürgerinnen und Bürgern.
Als Schirmherrin freue ich mich besonders, dass der 2. Informationstag Krebs im Kulturpalast und damit im Zentrum Dresdens stattfindet. So können wichtige Informationen quasi im Vorübergehen vermittelt und Bürgerinnen und Bürger erreicht werden, die bislang nicht mit dem Thema konfrontiert waren.
Mit seinem breiten Angebotsspektrum, von Informationen zu neuen und alternativen Behandlungsmethoden über Früherkennung und die Präsentation von Selbsthilfegruppen, Vereinen und Beratungsstellen, bis hin zur Theateraufführung und dem Schaukochen, wird der Informationstag sicherlich dieser gewünscht breiten Zielgruppe gerecht.
Früh erkennen – richtig behandeln – gut nachsorgen. Diesen wichtigen Anforderungen bei Krebserkrankungen möchte ich hinzufügen: Gut und umfassend informieren. In diesem Sinne wünsche ich dem 2. Informationstag Krebs ein breites interessiertes Publikum.
Helma Orosz
Oberbürgermeisterin der Landshauptstadt Dresden